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Ereignisse 2010
19-01-2010
DER PILGERWEG IN DER SALZMINE „WIELICZKA”BERGMANNS-„GRÜß GOTT” Die Arbeit unter Tage war schon immer mit vielen lebensgefährlichen Gefährdungen verbunden. Deswegen bauten Bergleute unter Tage Kapellen, die sie jeden Morgen zur Heiligen Messe besuchten. Eine wichtige Rolle in der Bergmannskultur spielte die Verehrung heiliger Schutzpatronen. Davon zeugen nicht nur Kappelen unter Tage, sondern auch Bräuche, Sprachfolklore und das Interesse an schönen Künsten, insbesondere an Bildhauerei in Salz, die der religiösen Thematik gewidmet wurden. Die auf ständige Gefahren ausgesetzten Bergleute vertrauten ihr Leben und ihre Gesundheit dem Allmächtigen, der Mutter Gottes und den heiligen Schutzpatronen an. Besondere Verfechter, die von Bergleuten außergewöhnlich verehrt waren, waren über die wichtigste Schutzpatronin hl. Kunigunde hinaus, hl. Antonius von Padua, hl. Clemens von Rom und hl. Barbara. Diese Traditionen dauern bis heute, ähnlich wie die Grußformel „Grüß Gott“, mit der sich alle Leute unter Tage begrüßen und verabschieden. Erstes „Grüß Gott“ erklingt bei der Hinabfahrt unter Tage, das letzte - wenn wir über Tage, „zur Welt“ also, wieder kommen. Besichtigungsgrundsätze
PilgerrouteDie Salzmine „Wieliczka” - Touristenroute und die Ausstellung des Salinenmuseums Krakau unter Tage:
"Grüß Gott" Der Pilgerweg in der Salzmine "Wieliczka"AuskunftTel. +48 12 278 73 02 |
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